16 Feb

Über mich

1984 habe ich zu Weihnachten meinen ersten Computer geschenkt bekommen und habe von da an gewusst, das ich Informatik studieren wollte. Nach dem Abitur und meinem Wehrdienst habe ich mein Studium an der FH Köln, Abteilung Gummersbach begonnen. Zuerst habe ich allgemeine Informatik studiert. Als ein neuer Studiengang ins Leben gerufen wurde, habe ich die Chance genutzt und bin zur Medieninformatik gewechselt. Hier war der Praxisbezug wesentlich höher und gerade die Gastprofessuren waren sehr hochwertig. Zusammen mit etwa 20 anderen Studenten haben wir eine Lerngemeinschaft gebildet und angefangen uns gegenseitig zu helfen. Zusammen haben wir große Teile des Studiums gemeistert. Während meines Studiums habe ich einem Freund ausgeholfen, der als selbständiger Architekt arbeitet. Da er selber die Pläne mit Tusche zeichnet und gerade an einem Projekt gearbeitet hat, bei dem es häufig Änderungen gab, hat er mich gebeten, die Pläne zu digitalisieren und Änderungen direkt am Rechner vorzunehmen. Im Laufe des Projekts hat mich die Architektur immer mehr interessiert und fasziniert und mir wurde klar, das ich einem Beruf nachgehen möchte bei dem ich das Gefühl habe etwas zu erschaffen was Bestand und Substanz hat. Bald darauf habe ich mich zu einem Fernstudium beim ILS im Studiengang Raumgestaltung / Innenarchitektur angemeldet, das ich nach 8 Monaten (statt 12) mit der Note 1.0 abgeschlossen habe. Danach habe ich mich in der FH Trier zum Architekturstudium angemeldet und dieses jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Meine Informatikkenntnisse waren mir dabei sehr hilfreich. Angefangen vom Erlernen neuer Programme, über das Einrichten von kleineren Netzwerken zum verteilten Rendern bis zum parametrischen Erstellen von Gebäuden. Diese Kenntnisse konnte ich erfolgreich bei meinem Praktikumssemester bei Kalhöfer-Korschildgen und meinen eigenen Arbeiten einsetzen. Zu Beginn meines Praktikums habe ich dort ein Netzwerk mit Apple und Microsoft Rechnern, Netzwerkdruckern, NAS und einem Intranet aufgebaut.

Auch während meines Architektur Studiums habe ich mich weiterhin mit der Technik auseinander gesetzt. So habe ich mich vermehrt mit ECO Architecture und Green Design befasst, was sich in meinem Drittentwurf und meinem Diplom wiederspiegelt. Begonnen hat dieses Interesse, als ich in einer Gruppe von 4 Studenten beim Wettbewerb LEG2010 teilgenommen habe. Die Zusammenarbeit im Team hat zu so einem guten Ergebnis geführt, dass wir unsere Arbeit bei einer Ausstellung vorstellen konnten.

Vor allem die Arbeit in einem Team hat mir während des Studiums, aber auch während meiner Praktika bei Kalhöfer-Korschildgen und vorher bei unikat gut gefallen.  Auch wenn es am Anfang eine Herausforderung ist, einen gemeinsamen Konsens herzustellen haben wir es immer schnell erreicht, dass jeder seine Aufgaben kannte, wir uns gegenseitig unterstützt und motiviert haben und dass das Ergebnis überzeugt hat.

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